Hier lesen Sie Leserbriefe und Briefe an Vertreter des öffentlichen Lebens.

Lange darauf gewartet und endlich ist es soweit. Man kann Martin Delius als Ausschussvorsitzenden auch mal was ans Rad flicken. In meinen Augen ist eine Nebelkerze gefunden um das unsägliche Tun der Parteisoldaten von SPD und CDU bzw. das merkwürdige Stillhalten der Grünen und PDS – sie waren ja auch schon mal während der Planungs- und Bauphase des BER in Regierungsverantwortung – im BER-Untersuchungsausschuss zu verschleiern. Da ich gern die Frage der alten Lateiner nach „cui bono“ (wem nutzt es) aufwerfe kann ich nur konstatieren dass Herr Delius und die Piraten die einzigen in Bezug auf den BER unbelasteten sind. Sie sind auch die einzigen die sich das Recht rausnehmen unbequeme Fragestellungen, z.B. nach Neubau an anderem weil besseren Standort, aufzuwerfen und auszusprechen. Herr Delius ist für mich derjenige im Ausschuss dem ich am Meisten (zu-)traue etwas Licht in das Dunkel der unsäglichen Geschichte des BER zu bringen. Was die zurückgehaltenen Informationen betrifft kann ich nur feststellen dass jedem das Recht zugestanden werden sollte zur Vermeidung von Fehlern und falschen Beschuldigungen selbst zu entscheiden wann man Informationen weitergibt. Die jetzt gefundene Regelung hat für mich auch ein gewisses G`schmäkle denn Parteisoldaten haben damit auch die Möglichkeit ihr Schanzzeug zu nehmen um eine Deckung zu bauen und Ihre Fehler und besonders die der obersten Heerführer  tief einzubuddeln.
Klaus Pfennigwerth

Sehr geehrte Frau Ministerin Schneider,

in Ihrer Presseinformation vom 12.12.2014:
Sanierung der nördlichen Start- und Landeflächen in Schönefeld kann beginnen
Genehmigungsbehörde gestattet Baubeginn ab Mai 2015

findet sich u.a. die folgende Textpassage:
Bei der Entscheidung war zu berücksichtigen, dass der Umfang des Flugbetriebs auf der Südbahn deutlich geringer ist, als die prognostizierten Flugbewegungen für den ausgebauten BER. So stehen nach den Prognosen für den BER in den 6 verkehrsreichsten Monaten 195.032 Flugbewegungen 36.124 Flugbewegungen bei dem auf 6 Monate befristeten Flugbetrieb auf der Südbahn gegenüber.

Berliner Zeitung vom 15.12.2014
Betr.: Verluste BER 2013 – Fragen bzw. Wertung

Sehr geehrter Herr Brombosch,
Ihre heute veröffentliche Zahl zum Gewinn des Flughafens Tegel in 2013, genannt mehr als 50 Mio €, mal in einer Milchmädchenrechnung großzügig auf die Situation des BER umgerechnet. Für SFX fehlen noch Zahlen aber ich gehe großzügig auch von schwarzen Zahlen aus, die die Sicht auf den BER noch weiter verschlimmern.

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
sehr geehrte Frau Minister, sehr geehrter Herr Minister,
sehr geehrte Damen und Herren,

erneut sehe ich mich veranlasst Ihnen weitere Detailinformationen über den Stand der Realisierung des BER-Schallschutzprogramms durch die Flughafengesellschaft, jenseits der schöngefärbten aber aussagenleeren 'Monatsberichte der FBB zur Umsetzung des Schallschutzprogrammes' mitzuteilen, damit Sie später nicht behaupten können, von alldem nichts gewußt zu haben:

Zum MAZ – Artikel BER-Schallschutzbescheide bis Ende 2015

Trotz Hinweisen, berichtet die MAZ immer wieder unrichtig von Bescheiden des Flughafens für Schallschutzansprüche. Der Flughafen ist aber keine Behörde, deshalb kann er keine Bescheide versenden. Betroffene bekommen eine „Anspruchsermittlung baulicher Schallschutz“ vom Flughafen, den ich wie ein Ablasshandel verstehe. Warum ? Der Flughafen tut so, als ob alles im Interesse der Politik und Bürger durchführt wird und schiebt aber auch jede Verantwortung auf den betroffene Bürger ab. Dabei weiß jeder Pförtner , dass ohne Chef nichts geht. Für jede Sanierung sind Fachplaner für Akustik, Lüftung und Energiefragen an der Seite eines Architekten und Bauüberwachers nötig, um ein Bauwerk gesetzesgerecht herzustellen . Aber eine unabhängige Beratung und fachliche Kontrolle zum „besten Schallschutz“ wird dem Betroffenen selbst von der Regierung versagt. Alle von der Verwaltern bezahlten Aufklärer arbeiten ausschließlich auf Grundlage von untauglichen Flughafenvorgaben.
Für mich steht fest : Der Flughafen und die Regierung können Schallschutz nicht und Geld dafür haben sie auch nicht. Egal welche Ankündigung, es ist nur eine Ohrmuschelberieselung für Leichtgläubige.

Jörg Pohland, Schulzendorf

Wenn ich die Nachricht ohne Kenntnis von Bilanzverfahren, -tricksereien und -schiebereien nur unter Anwendung der Grundrechenarten betrachte komme ich den BER betreffend zu folgenden Schlußfolgerungen:
1. Im Jahre 2013 hat das Land Berlin und damit der Berliner Bürger rund 15 Mio € pro Monat  bzw. 52,90€ pro Bürger verloren. Geld, welches an anderer Stelle fehlt.
2. Diese 15 Mio auf drei Gesellschafter hochgerechnet betrug der monatliche Verlust den der BER verursachte 45 Mio €.  Es ist schon frappierend, wenn an anderer Stelle, z.B. durch die Flughafengesellschaft ca. 15-17 Mio € (diese Zahl wurde willkürlich aus den in den Raum gestellten Zahlen herausgegriffen und ist mir als eine genannte Größe erinnerlich) pro Monat anerkannt werden. Die Versuche der Verschleierung und die Differenz, die sich aus den Zahlen ergibt sind katastrophal und zeigen die Unfähigkeit der Flughafengesellschaft mit ihren gut dotierten Managern aber auch die Unfähigkeit des Aufsichtsrates besonders der Eigentümervertreter in diesem.
 
Klaus Pfennigwerth

Sehr geehrter Herr Müller,

im Gespräch mit Dorit Knieling vom rbb hatten Sie sich so geäußert, um nicht 'verrückt' zu werden fordern Sie von der Flughafengesellschaft einen 'Zeitplan', der es Ihnen erlauben könnte, eine 'realistische Perspektive' zu bekommen.

Ich werde Ihnen auf Ihre öffentlichen Äußerungen hier auch öffentlich antworten:

Hallo, Herr Neumann,

im Artikel: Den Planern läuft die Zeit davon

schreiben Sie:  > „Die FBB sucht ihr Heil offenbar in der Entmutigung der Anwohner. So macht sie sich keine Freunde“, lautete Dorns Bilanz.

Von Entmutigung der Anwohner habe ich weder wörtlich noch sinngemäß gesprochen, deshalb finde ich es seltsam, dass Sie das auch noch in Anführungszeichen setzen.


-------- Original-Nachricht --------

Betreff: Die Brandenburger SPD und ihre Politik
Datum: Sat, 13 Sep 2014 09:53:31 +0200
Von: "Buero@Günther" Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
An: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kopie (CC): MP Woidke Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Sehr geehrte Damen und Herren der SPD Teltow-Fläming,

wenn Sie, wie Sie auf Ihrer Seite schreiben, DEN LANDKREIS BEWEGEN (!) wollen, dann tun Sie es bitte effektiv und Herrn Bernd Habermann aus Blankenfelde gleich!