Leser schreiben für Leser

Da aus der Regierungserklärung von Ministerpräsident Platzeck am Montag, den 21.Mai 2012 im Parlament außer den Brandschutz—Mängeln nichts Konkretes als Ursache der BER—Eröffnungstermin—Verschiebung genannt wurde, auch nicht seitens anderer Mitglieder der Regierungsfraktionen, bleibt dem Bürger nur der Weg, andere Informationsquellen wie Presse, Funk und Fernsehen zu nutzen, wenn er sich ein eigenes Bild machen will.

“Ist der neue geplante Eröffnungstermin März 2013 real?“ ist die Frage, die nun viele Bürger beschäftigt. Nein, er ist nicht real, wenn man von in der ZDF— Sendung “FRONTAL 21 am 22.05.2012 genannten Daten ausgeht!
Der international bekannte Flughafen—Planer Dieter Faulenbach da Costa führte aus, daß nach der baulichen Fertigstellung eines Flughfens noch 9 bis 12 Monate für Erprobung und Zertifizierung erforderlich sind ehe ein Flughafen in Betrieb gehen kann.
Wäre der Flughafen am 3.Juni 2012 schon wenigstens baulich fertig gewesen, hätte die Eröffnung also frühestens im März 2013, wie nun geplant, stattfinden können, — vielleicht aber auch erst Anfang Juni 2013.

SOKO BER - Kommissar Ramsauer ermittelt  -Glosse-
In Berlin wird gerade eine neue Krimi-Reihe gedreht.

Der Arbeitstitel des Thrillers lautet "Soko BER". In der Hauptrolle soll Kommissar Peter Ramsauer die Hintergründe eines riesigen Skandals um den neuen Hauptstadtflughafen mit dem wohlklingenden Namen "Berlin-Brandenburg Willy-Brandt" aufklären.

Die Handlung kurzgefasst: Kommissar Ramsauer soll Vorwürfen nachgehen, dass bereits bei der Standortentscheidung nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein soll. Die damaligen Entscheidungsträger Matthias Wissmann und Eberhard Diepgen sind wohlmöglich von der westdeutschen Luftfahrtindustrie zu dieser Entscheidung gedrängt worden. Ramsauer soll klären, ob auch Schmiergelder dabei eine Rolle gespielt haben. Ferner soll er ermitteln, ob der Dritte im Bunde, Manfred Stolpe mit Stasi-Vorwürfen erpresst wurde,
der falschen Standortentscheidung zuzustimmen.

Das ist der Fluch des Ersten Knopfes,
der falsch gesenkt ins erste Loch,
fortzeugend Böses heckt.

Und wer's nicht glaubt,
der laufe rum in seiner schiefen Weste,
er wird nicht froh, den lieben langen Tag.

Helmut Mencke

Ein denkwürdiges Datum.: 8-Mai, Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus und nun für die Fluglärmbetroffenen: Tag der Befreiung vom Eröffnungstermin 3. Juni 2012.

Die durch Fluglärm betroffenen Bürger und Gemeinden haben nun eine Galgenfrist und dürfen einen letzten Sommer? ohne oder mit bisherigen Fluglärm genießen.
Ein falscher Standort lässt sich nicht schönreden und hat Folgen.
Dass der Standort falsch ist, wurde von der Politik 2010 zugegeben, doch man war weiter konsequent inkonsequent.
Schon das Scheitern der Privatisierung von Schönefeld hätte ein Nachdenken der Politik bewirken müssen, da dieser falsche Standort Risiken trägt die unkalkulierbar sind.
All das hat Folgen für alle Gemeinden in Brandenburg und für Berlin, die Rechnung bezahlt der Steuerzahler.
Man darf auch nicht vergessen das die BBF GmbH zu 100% dem Staat gehört, was gerne verdrängt wird.
So haften die Steuerzahler und Bürger immer, bezahlen quasi ihren Schallschutz über den Umweg FBB selbst, denn die Kosten sind keineswegs durch Gewinne gedeckt.


Mit dem Gegenstand dieser Pressemitteilung hat sich der Flughafenchef Schwarz ja wieder mal selbst übertroffen:
„Die landeseigene Flughafengesellschaft will mit einer einstweiligen Verfügung gegen eine Demonstrationsgenehmigung der Brandenburger Polizei vorgehen. Dazu sagt Rainer Genilke, Verkehrsexperte der CDU-Fraktion, am Freitag:

 
3 Stunden mußte,wollte ich mir gestern die Anhörung im Landtag antun.
Die mehr als "Dicke "Luft war fast schon nicht mehr ertragbar,weil
das "Flughafen -Konsortium" wieder gelogen und getäuscht hat , dass sich die Balken bogen!
Aber!
Die "Unsrigen", also Frau Dorn und Herr Bock waren die Klitschkow's im Ring.
Beide haben jede Anhörunsrunde deutlich gewonnen !
Was will ich sagen?
Ein blass gewordener "Minister",man höre und staune,
ein im Sessel hin und her rutschender Bretschn.,
Augen und Ohren öffnende
Abgeordnete ,was an sich schon bemerkenswert ist....,durch, über die geballte Ladung von Fakten, Herzblut,
und Treffern auf die "12",knallharten Forderungen nach neuem Denken , das war weltmeisterlich!

Schon wieder so eine politische Entscheidung, die meine Vermutung bestärkt!
In Wahrheit ist unsere Regierung eine riesige Aufzuchtstation für Blutegel.
Leider dient sie in diesem Fall nicht der Heilung, sondern dem politischen Wohlergehen!
Das Volk wird ausgesaugt und skrupellos benutzt.

Auch heute hat sich wiederum der Flughafensprecher Kunkel in einem von der MAZ wiedergegebenen Kommentar dazu verstiegen, die seit einiger Zeit ständig wiederholten falschen Behauptungen zu den Festlegungen im Planfeststellungsverfahren den Lesern erneut „aufzutischen“, indem er aussagt, dass die Festlegungen zur Anzahl der zulässigen täglichen Maximalschallpegel-Überschreitungen im Planfeststellungsbeschluss diesbezüglich nicht eindeutig seien.
Dass das eine wiederholte, grobe Unwahrheit, also eine unverschämte Lüge ist, beschämt diesen „Experten der FBS“ nicht – im Gegenteil – er und seine „Gutsherren“ fühlen sich im Recht und trampeln weiter auf den Nerven der Betroffenen herum.