Offener Brief an MP Woidke und Landesregierung
Bericht vom 27.12.2013 an den Brandenburger Landtag
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Woidke,
sehr geehrte Damen und Herren der Landesregierung Brandenburgs,
auch 10 Monate nach Auftragserteilung legt dieser Bericht http://www.stk.brandenburg.de/media/lbm1.a.4856.de/Bericht%20Volksbegehren.pdf
der Landesregierung noch immer kein konkretes Ergebnis vor. Stattdessen werden unzählige ungedeckte Wechsel auf die Zukunft ausgestellt und eine Unzahl von Gesprächen und Verhandlungen mit 'Gott und der Welt' angeführt. - Reiner Aktionismus eben!
Im Vergleich: Ein Wirtschaftsunternehmen mit gleichgearteter Effektivität und Effizienz würde sich im bestehenden Wirtschaftsgefüge selbst obsolet machen, sein eigener Totengräber sein.
Opéra oligarchique nach Gioachino Rossini zu einer Flughafeneröffnung
NEUKOLLNER OPER AirRossini
Opéra oligarchique nach Gioachino Rossini zu einer Flughafeneröffnung in einer Fassung von Kharálampos Goyós, Dimitris Dimopoulos und Alexandros Efklidis.
Mal ehrlich; macht Sie BER nicht auch wütend oder ratlos? Wie folgenlos die Verantwortlichen mit unserem Geld umgehen, für eine Baustelle, deren Stillstand jeden Monat zwischen 20-30 Millionen Euro Steuergeld kostet?
Zum Glück hat uns dazu Gioachino Rossini eine wunderbare Oper geschrieben, voller Glanz, Schönheit und Witz; Die Reise nach Reims. Eine Gruppe Adliger aus ganz Europa sitzt in einem Posthof fest, weil die Flugzeuge - Pardon: die Kutschen - nicht kommen. ln unserer Version sind es VIPs aus der ganzen Welt, u. a. ein charmanter Banker, ein gutaussehender Scheich, der Popstar London Sheraton, die in BERlin festsitzen, eben weil man vom Großflughafen Willy Brandt noch immer nicht starten kann. Am Ende sind sie von Demonstranten umzingelt, und zu Rossinis perlender Musik fragt sich, ob die Elite denn wirklich alles darf-Ehre dem Starken, Ehre dem 1%?
(Fotos: Matthias Heyde)
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BVBB fordert Rücktritt von Ministerpräsident Woidke
Nachdem der Brandenburgische Ministerpräsident seinen Flughafenkoordinator Bretschneider vorschickte, um zu verkünden, dass die Landesregierung nicht mehr daran denke, das Volksbegehren für mehr Nachtruhe am Pleiteflughafen BER umzusetzen, fordert der BVBB den Rücktritt von Dietmar Woidke (SPD). Die jetzige Offenbarung gleicht einer Kapitulationserklärung vor dem Land Berlin und dem Bund. Sie zeigt, dass Woidke genau so hilflos und unfähig ist wie seine Vorgänger, wenn es in der Frage des Flughafens um die Wahrnehmung der Interessen von Brandenburger Bürgern geht.
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Nun ist es amtlich: Der Neue ist der Alte!
Klaus Wowereit (SPD) ist wieder Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB).
Freitag, der 13. gilt im Volksglauben als ein Tag, an dem besonders viele Unglücke passieren. Für die vielen Hunderttausende BürgerInnen in Berlin und Brandenburg trifft dies womöglich zu. Denn Wowereit signalisierte als Aufsichtsratsvorsitzender weiterhin nur eine Minimallösung in Sachen Nachtruhe anzustreben. Er denke darüber nach, die Gebühren für Starts und Landungen in den Nachtrandzeiten zu erhöhen um den Airlines zum Einsatz von leiseren Flugzeugen in diesen Zeitfenstern zu bewegen.
Mythos BER. Vom neuen Berliner Flughafen
Im Jahre 2012, kurz vor der angekündigten Eröffnung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg „Willy Brandt“, muss irgendjemand dem Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit gesteckt haben: “Wowi, wie sollen die Fluggäste eigentlich zum Flughafen gelangen? Während des Berufsverkehrs kannst du das knicken!” So könnte es gewesen sein, denn an Zeit, Geld und Personal zum Bau eines Flughafens hat es wahrlich nicht gemangelt. Doch erreichbar muss er sein.
- Eine Rückkehr von Klaus Wowereit auf den Chefposten des FBB-Aufsichtsrates kommt einer Schubumkehr politischer Verantwortung gleich
- Bald auch bei uns!
- Flughafen und Aufsichtsbehörde tricksen weiter und setzen auf Hinhaltetaktik
- Sprintet Mehdorn am Ziel vorbei?
- Tagesspiegel-Herausgeber auf dem Pfad der BER-Erkenntnis
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