In der neunten BER-Sonderausschusssitzung am 13. Januar 2014 betonte der damalige Finanzminister Markow (LINKE), dass der Flughafen angewiesen wurde sich die 44 Millionen Euro für die Sanierung der Start-/Landebahn Nord durch einen Bankkredit zu besorgen. - – > Originalton-/bild von Markow < – -

Nun wurde aus den “Leipziger Nachrichten” folgendes bekannt: Weiterlesen...

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerde der Flughafengesellschaft FBB (vormals FBS) gegen die Nichtzulassung der Revision im Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Berlin-Brandenburg vom 25. April 2013 zurückgewiesen. Mit dieser Entscheidung endet ein mehrjähriger Rechtsstreit mit der höchstrichterlichen Bestätigung der Rechtsauffassung der Kläger. Neben zahlreichen privaten Klägern, von denen eine Gruppe vom BVBB unterstützt wurde, hatten auch die Gemeinden Blankenfelde-Mahlow und Eichwalde gegen das Brandenburgische Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft MIL (vormals MIR) geklagt. Die Flughafengesellschaft FBB war als Beigeladene am Verfahren beteiligt.

ZDF-FRONTAL 21 vom 14.01.2014
Um Antwort wird gebeten, Herr Wowereit!
Nach einer kurzen Auszeit ist Berlins Regierender Bürgermeister wieder Aufsichtsratschef des BER. Frontal21 wollte wissen, warum wir ihm jetzt eigentlich mehr glauben sollten als noch vor einem Jahr?
VIDEO, 04:10 anschauen...

„Nichts hat der Region Berlin-Brandenburg mehr geschadet als die wiederholte Verkündung und nicht eingehaltenen Termine, inzwischen vier an der Zahl.“, so der brandenburgische Ministerpräsident, Dietmar Woidke (SPD), beim Sonderausschuss am Montag, den 13. Januar 2014 im neuen Landtagsgebäude. Zur Umsetzung des Nachtflugverbots von 22 Uhr bis 6 Uhr äußerte sich Woidke aber erwartungsgemäß zurückhaltend.

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Im Jahre 2012, kurz vor der angekündigten Eröffnung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg „Willy Brandt“, muss irgendjemand dem Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit gesteckt haben: “Wowi, wie sollen die Fluggäste eigentlich zum Flughafen gelangen? Während des Berufsverkehrs kannst du das knicken!” So könnte es gewesen sein, denn an Zeit, Geld und Personal zum Bau eines Flughafens hat es wahrlich nicht gemangelt. Doch erreichbar muss er sein.

Die geplante Rückkehr von Berlins Regierenden Bürgermeister auf den Chefsessel des Aufsichtsrates der Flughafengesellschaft (FBB) ´stellt ein Novum hinsichtlich der Rücknahme von Verantwortung für schwerwiegendes politisches Versagen im Amt dar und ist an Skrupellosigkeit kaum zu überbieten.
Es ist kein vergleichbarer Fall in Erinnerung, bei dem ein Politiker wenige Monate später wiederum dieselbe Funktion einnimmt, von der er wegen schwerwiegender Fehler und Versagen auf massiven öffentlichen Druck zurücktreten musste.

Der Jahrestag des gewonnenen Volksbegehrens für ein Nachtflugverbot von 22.00 bis 6.00 Uhr nähert sich. Aber was ist in diesem Jahr geschehen?

Am 3. Dezember 2012 wurde der Erfolg dieses Volksbegehrens mit über 106.000 Stimmen von der Brandenburger Landeswahlleitung bekannt gegeben. Das erste und bisher einzig erfolgreiche Volksbegehren des Landes Brandenburg.

Was ist bisher geschehen mit diesem Volksbegehren?
Die Bürgerinitiativen bereiteten sich auf einen Volksentscheid vor und waren davon überzeugt, auch diese Hürde mit großem finanziellen und persönlichem Einsatz nehmen zu können. Noch im Februar 2013 wurde das Volksbegehren dann vom Landtag mit überwältigender Mehrheit angenommen und Ministerpräsident Platzeck versprach, sich mit aller Kraft für eine Umsetzung einzusetzen.

Sagt NEIN zum Koalitionsvertrag, Genossen Sozialdemokraten!

Mit Vollgas in die Klimakatastrophe
Fliegen wird wieder billiger
Union und SPD wollen die Extrasteuer auf Flüge abschaffen, die erst 2011 eingeführt wurde. Sie beugen sich damit dem Druck der Industrie. Kein Verkehrsmittel ist umweltschädlicher. weiterlesen...

Landrat Loge hat Bedenken! Loge an Mehdorn:

..."Die Vielzahl von Präsentationen zu Lösungsansätzen und -konzepten stellt keine Grundlage für baurechtliche Entscheidungen dar und wird nicht den gewünschten Erfolg erzielen."...

..."Sollte es der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH nicht gelingen ein tragfähiges Konzept derselben Sicherheit, wie sie Inhalt der genehmigten Brandschutznachweise ist, zu erreichen und umzusetzen, sehe ich einer Fertigstellung und Inbetriebnahme des Fluggastterminals und der flughafenbezogenen Gebäude mit Sorge entgegen."...

Gerd Appenzeller, Herausgeber des Berliner Tagesspiegels, erbost sich in der heutigen Ausgabe über die Antwort der Anwälte des BER auf die Schadensersatzklage von Airberlin. Diese hatten der Airline nahegelegt, den Verkehr von und nach Berlin einzuschränken oder auf andere Standorte zu verlagern. Wäre der Flughafen Tegel, so wie von den Juristen behauptet, “voll funktionsfähig und einschränkungslos in der Lage, den für BER geplanten Flugverkehr abzuwickeln”, dann wären “draußen in Schönefeld vier Milliarden Euro völlig unsinnigerweise im märkischen Sand verbuddelt worden”.