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Jede Woche jagt Mehdorn eine neue Sau durchs Dorf und offenbart immer öfter, dass er von der Aufgabe, die er übernommen hat, keinerlei Ahnung hat oder aber ein skrupelloser Agent Provocateure ist. 
Seine neueste Forderung nach einem 24 Stunden-Betrieb des BER am Standort Schönefeld erzeugt fassungsloses Entsetzen bei den betroffenen Anwohnern.

Auch nach den Urteilen des Oberverwaltungsgerichts Brandenburg-Berlin wie auch nach der Zurückweisung des Bundesverwaltungsgerichts seines Antrags wegen der Nichtzulassung der Revision hat er offenbar noch immer nicht verstanden, dass er das seinerzeit selbst von der Flughafengesellschaft beantragte Schallschutzniveau nun endlich auch umzusetzen hat.

Der Flughafenchef legt mit seiner Haltung ein mangelndes Rechtsbewusstsein an den Tag und das nicht zum ersten Mal, wie schon die Idee zur Offenhaltung Tegels oder des Betriebs der Südbahn ohne Schallschutz gezeigt haben.
Man muss sich fragen, wie man die Betroffenen weiterhin zu rechtsstaatlich friedlichem Protest auffordern soll, wenn der Chef einer zu 100% staatlichen Gesellschaft so offen Rechtsbruch denkt und propagiert.

Mehdorns Worte gefährden den jahrzehntelangen friedlichen Widerstand, den der BVBB als älteste Bürgerinitiative, über die Jahre immer gefordert, unterstützt und praktiziert hat. 

Man kann die Gesellschaftervertreter nur dringend auffordern, Hartmut Mehdorn unverzüglich auf den Kurs zurückzupfeifen, der durch Planfeststellungsantrag, seiner Ergänzung und die Rechtsprechung dazu festgezurrt ist.
Nach einem Jahr öffentlicher Dummschwätzerei und Steuergeldverbrennung sollte sich Mehdorn endlich auf seine hochbezahlte Arbeitsaufgabe konzentrieren oder aber auf sein Altenteil zurückziehen.