I Punkt (BBB TV)

Mahnwache für Nachtflugverbot

Vor dem Brandenburger Landtag fand eine Mahnwache statt. Ein Jahr erfolgreich verhinderte Umsetzung des Volksentscheids gegen Nachtflug rief die Bürgerinitiativen auf den Plan.
Vielleicht schafft die Angst der Regierenden, nicht wieder gewählt zu werden, was bisher keiner geschafft hat: Ein Nachtflugverbot am BER von 22 bis 6 Uhr.

Sonderausschuss BER

Zu gleicher Zeit tagten die Abgeordneten im Sonderausschuss BER.
Hier demontierte sich ein Flughafenchef selber und alle sahen zu.
Die einen waren schadenfroh, was nicht hilfreich ist. Die anderen versuchten zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
Wie man ein gestrandetes Projekt nicht wieder auf Kurs bringt, konnte man aus dieser Veranstaltung lernen.

Piraten stellen Erkenntnisse aus dem BER Untersuchungsausschuss vor

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Interview mit Martin Delius, Vors. des Untersuchungsausschusses

Absage Mehdorns an Sanierung der Nordbahn des BER


Ein Beitrag von André Organiska, Mario Hausmann und Gerfried Bienert
Völlig überraschend und mitten in der Ausschusssitzung des Potsdamer Landtages verkündete Flughafenkoordinator Rainer Bretschneider, dass der Flughafen die Sanierung der Nordbahn auf 2015 verschoben habe.
Ist nun der "Sprint" des Hartmut Mehdorn am Ende?
Keineswegs. Er wird weiter gehen und noch mindestens bis 2016 unser Steuergeld verpulvern. Im Angesicht der bevorstehenden Landtagswahl kann MP Woidke keine Verlärmung ungeschützter Anrainer gebrauchen. Die Absage Mehdorns, am 21.02.14 verfasst, erreicht schon am 24.02.14 völlig unerwartet den Potsdamer Landtag und zwar just im Moment der entscheidenden Sitzung. Wer das glaubt, ist mit dem Klammerbeutel gepudert worden. Mehdorn liefert damit einen weiteren Grund, ihn abzusetzen. Doch das wird nicht passieren. "Sie haben mich geholt, nun müssen sie mich auch aushalten" verkündete er süffisant. In der Tat, das müssen sie. Niemand in Deutschland wird sich bereit finden, dieses verkorkste Projekt am falschen Standort zu Ende zu führen. So darf Mehdorn weiter sprinten, zusammen mit dem Aufsichtsrat Steuergeld verschwenden und dafür pro Jahr eine dreiviertel Million Euro Honorar kassieren.

Der Preis dafür ist der weitere Verfall der Infrastruktur in Berlin und Brandenburg.

Download des erwähnten Mehdornbriefes