Sehr geehrte Frau Beyerlein,
Ihre Überschrift „Vereint im Misstrauen gegen die Politik“ (Berliner Zeitung vom09.05.2011) trifft den Nagel auf den Kopf.
Es wurde 1996 (im letzten Jahrtausend) ein so genannter  Konsensbeschluss zum BBI von unterschiedlichsten Politikern getroffen.
Dass der so genannte Konsensbeschluss einem Millionen teurem Raumordnungsverfahren widerspricht wurde von allen Beteiligten billigend in Kauf genommen, wobei die Motive der Beteiligten nur im spekulativen Bereich liegen. Für mich als Betroffenen gehören die Beteiligten auf den Müllhaufen der Geschichte.
Der BBI-Standort Schönefeld  ist (auch zur Trauer des dortigen Amtsleiters) falsch.
Aufgrund vom Zurückhalten, Vorenthalten, Unterschlagen von Informationen sprich Betrügen wurden Bürger in Sicherheit von Unbetroffenheit gewiegt. Dies hat wiederum die Politik zu verantworten.

Sehr geehrte Frau Beyerlein,
dass Sie sich unter das Niveau des RBB, ein für mich scheinbar obrigkeitshörigen Senders, der erstmalig am vergangenen Wochenende erwähnt hat, dass der Standort Schönefeld falsch sei bewegen stimmt mich als Abonnent sehr traurig.
Die zitierte Bezeichnung Dummheit im Artikel zum Thema Baustop ist eine Beleidigung für alle Betroffenen.
Die letztendliche Forderung nach Baustop ist ein verzweifelter Aufschrei der Betroffenen, die wie oben erwähnt betrogen wurden bzw. derjenigen die wissen was auf sie zukommt.
Ein Minimalziel ist für mich ein vom BVerwG Leipzig verworfener Planfeststellungsergänzungsbeschluss zu Flügen zwischen 22.00 06.00 Uhr
Das Nachnutzungskonzept des BVBB ist ein Interimsziel!
Ein Baustop wegen falscher Information wäre für mich die beste Lösung (Leipzig sollte die Courage haben das Urteil von 2006 wg. falscher Ausgangsdaten kassieren)
Leipzig entscheidet wieder zum Planfeststellungsergänzungsbeschluß und sollte nach der Bürgerwehr in Stuttgart sensibiliert sein. Jede Entscheidung pro zeigt, dass  wir nur im Recht(beuge)staat leben. Die Verantwortlichen für den jetzigen BBI täuschen, tricksen, verheimlichen sprich betrügen zur Durchsetzung von wirtschaftlichen Interessen die Bürger von Berlin und des betroffenen Umlands zu Lasten der Betroffenen.
Baustop ist eine wirklich extreme Forderung nur bedeutet sie nur die Rückkehr zur bestehenden anerkannten Verfahrensweisen / Richtlinien.
Die zitierte „Dummheit“ sollten vielleicht andere mal in ihr persönliches Vokabular aufnehmen und sich fragen welche Äußerungen sie treffen.
Mit freundlichen Grüßen
Hochachtungsvoll kann ich bei diesem Thema nicht mehr sagen
Klaus Pfennigwerth

PS: Ich wäre als Leser dankbar um Weiterleitung an die Herren Schwenkenbecher und Neumann

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