Drucken


-------- Original-Nachricht --------

Betreff: Die Brandenburger SPD und ihre Politik
Datum: Sat, 13 Sep 2014 09:53:31 +0200
Von: "Buero@Günther" Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
An: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kopie (CC): MP Woidke Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Sehr geehrte Damen und Herren der SPD Teltow-Fläming,

wenn Sie, wie Sie auf Ihrer Seite schreiben, DEN LANDKREIS BEWEGEN (!) wollen, dann tun Sie es bitte effektiv und Herrn Bernd Habermann aus Blankenfelde gleich!



http://www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/Austritt-aus-der-SPD-kurz-vor-der-Wahl


Lösen Sie Ihren Kreisverband auf - noch heute ! - und machen Sie Politik, jenseits der Brandenburger SPD im Auftrag der Bürger! Organisieren und bündeln Sie Ihre Kräfte, Ihre Fähigkeiten, Ihre Ansprüche an Ihre politischen Tätigkeiten neu, jenseits der Landes-SPD zum Wohle der Bürger!

Die SPD in Brandenburg ist über Stolpe, Platzeck und Woidke hin zur Hure der Wirtschaft verkommen und hochgradig undemokratisch geworden, wie der Umgang mit dem Ergebnis 'Direkter Demokratie', dem Volksbegehren 'Nachtfugverbot' gezeigt hat. Die SPD ist auf Landes- und Regierungsebene nicht für die Bürger da und wird von den Bürgern nicht mehr erreicht, ja nicht einmal mehr die eigenen Mitglieder aus dem SPD-Verband des Landkreises TF werden erhört!

Auf seiner Wahlkampfveranstaltung in Potsdam hat Herr Woidke 'Nachtruhe - Zwischenrufe' von Fluglärmgegnern so kommentiert: Na dann gehn'se doch schlafen!
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst#/beitrag/video/2237640/Brandenburg:-SPD-und-AfD-erwartungsvoll

Diese Reaktion des selbsternannten Vorkämpfers für 'Mehr Nachtruhe' muß ganz besonders für ein SPD-Mitglied, das sich konsequent für das Nachtflugverbot von 22.00 bis 6.00 Uhr ehrlich einsetzt und dafür nachhaltig kämpft, wie ein Schlag ins Gesicht sein.

Für den Ministerpräsidenten war z.B. auf seinen Wahlkampfveranstaltungen das Unglücksprojekt volkswirtschaftlichen Ausmaßes BER nie ein Thema oder etwa das Nachtflugverbot am BER zum Schutze der Gesundheit  vieler 10.000er Menschen jeden Alters, vom Säugling bis zum Greis.

Herr Woidke spricht viel über 'Netzwerke gesunder Kinder' und 'kein Kind wird zurückgelassen'!
Wir haben allein hier in unserer Gemeinde 6.300 Kinder und Jugenliche, die mit nur 5 Stunden eingeschränkter Nachtruhe aufwachsen müssen, gehalten ganztägig in Schallschutzkäfigen, ohne gesunde Luft und gesundes Spiel im Freien, in der Natur.

Herr Woidke hat nie ein Wort darüber verloren, wie und wohin  er diese Kinder und Jugendlichen 'mitnehmen' will. Herr Woidke will sie gar nicht mitnehmen, sie werden von der SPD alleingelassen und schlicht vermeintlichen Wirtschaftsinteressen geopfert!

'Unsere Landwirtschaft ist unsere Stärke', so die Brandenburger SPD. Das hält den Agraringnieur Herrn Dr. Woidke aber nicht davon ab, Felder, Wälder, Wiesen und Auen, ganze Landschaften mit ihren Dörfern und Einwohnern seiner Lausitzer Heimat wegbaggern zu lassen, den Profitinteressen eines ausländischen Energiekonzerns zu opfern!

Ja, nicht einmal die jüngsten Meldungen des Weltklimarates, der global arbeitenden Meteorologen der UNO halten Herrn Woidke davon ab, Braunkohle noch auf viele Jahrzehnte hin verbrennen zu wollen. Der Luftverkehr und die Braunkohlektraftwerke stehen mit ihren Abgasen als Klimakiller 'Nummer  Eins' auf der Agenda der Forscher für die Erhaltung unserer Umwelt.

Nicht so bei der Brandenburger SPD! Wenn das Bundesverkehrsministerium verkündet, die Luftverkehrssteuer wieder abzuschaffen,  damit noch mehr billigen Flugverkehr generiert, da hört man aus Potsdamer SPD- und Regierungskreisen kein Wort dazu. Immerhin wird der Luftverkehr in Deutschland bereits mit etwa 11 Mrd. Euro staatlich subventioniert und die externen Kosten des Luftverkehrs werden von den Gemeinschaft der Steuerzahler getragen!

Herr Dr. Woidke muss sich schon fragen lassen, für welchen Planeten er eigentlich in Potsdam Politik macht!
Unter welchen klimatischen Bedingungen sollen die von der SPD 'mitgenommenen' Kinder und deren Kindeskinder einst leben können? Die SPD Brandenburg gibt darauf keine Antwort!

Die SPD hat in Brandenburg
http://www.bpb.de/themen/UQHZ93,0,Mitgliederverteilung_nach_Bundesl%E4ndern.html
aktuell 6.197 minus 1 Mitglieder.  Das sind knapp 3  Promille der Einwohnerzahl des Landes!

Wie kann es angehn, dass diese Minderheit, angeführt von Volksvetretern, die eigentlich nur ihrem Gewissen und ihrem Amtseid verpflichtet sind, die ihr Salär und ihre Pensionen aus der Kollekte des Fiskus beziehen, sich anschicken, mit ihrer Flughafen- und Braunkohlepolitik das Wohl und Wehe der gesamten Bevölkerung des Landes Brandenburg und weit darüber hinaus in ihren globalen Auswirkungen eigennützig bestimmen zu wollen? - Abwählen!!

Mit hoffnungsvollem Gruss
D. Günther wohnHaft in Mahlow
Bewohner des Schwarzen Flecks (frei nach Götz Herberg, 1996-2004 Chef der Flughafengesellschaft BB)
-- Steuerzahler und politisch bestimmtes BER-Standort- und -Fluglärm-Opfer
--