Drucken

Dieser Artikel sollte bei direktzu.de/platzeck eingestellt werden. Die Ablehnung darauf finden Sie im Anhang. Also lerne und beherzige:

auch wenn man dich umbringen will, immer schön höflich (höfisch) bleiben und den Kopf gesenkt tragen. Politiker sind auch nur Menschen, wissen aber besser, was dem gemeinen Volk wohltut, und entziehen sich jeglicher Verantwortung!

Der Beitrag konnte aufgrund der vorgegebenen Länge nur bis zum Satz „Es ist schon widerlich!“ eingestellt werden. Das aber reichte zur völligen Ablehnung. Auch so kann man Meinungen unterdrücken. Wohl dem, der dies zulässt. Vielleicht winkt ja mal das Bundesverdienstkreuz, besonders wenn man sich als Christenmensch gegen sein eigenes Gewissen entscheidet. Ich denke, der Ablehnung ist nichts hinzuzufügen.

Sehr geehrter Herr Platzeck!

 

Da ich inzwischen Ihren Stil der Beantwortung zwar berechtigter, aber unliebsamer Fragen verstanden habe, möchte ich Ihnen diesmal nur 2 Fragen stellen, deren Beantwortung kurz und nur mit JA oder Nein zu erfolgen braucht:

 

1. Es gibt Planungen für die 3. Start-/Landebahn in Schönefeld. Kommt diese Bahn?

 

2. Sperenberg soll entwidmet werden („Bild“ v. 03.02.2012). Gibt es diese Vorbereitungen?

 

Ich möchte hier nicht – wie andere Schreiber auch – auf die gesundheitlichen Gefahren, unwiderlegbar dokumentiert durch die Greiser-Studie, zurückkommen. Aber haben Sie schon mal jemanden gesehen, der von einem Schlaganfall gezeichnet wurde. So mit verkrüppelter Hand und Sprachstörungen, ein Pflegefall? Die Anzahl dieser Menschen wird sich nach Eröffnung des Großflughafens vervielfachen und jährlich in die Tausende gehen! Ein Verbrechen an Ihren Mitmenschen, an dem Sie im Aufsichtrat der FBS persönlich entscheidenden Anteil tragen und das Sie durch Erweiterung des Flughafens und der Verkürzung der Nachtruhe auf 5 Stunden noch forcieren.

 

Wenn ich mir die jetzt veröffentlichten Flugrouten ansehe – und Sie wussten schon seit Jahren davon – merken Sie nicht, dass die von der Anhörung ausgeschlossenen Mitmenschen betrogen wurden?! Mit dem „Bündnis am Boden“ und den Moderatoren ist Ihnen jedoch ein geschickter Schachzug gelungen. Sie haben für mindestens 3 Jahre Ihre Mitbürger ruhigstellen können. Und diese Menschen haben Ihnen vertraut und an Sie geglaubt. Haben Sie das nötig? Ist die Altersversorgung eines Ministerpräsidenten so schlecht? Was bringt eigentlich der Vorsitz im Aufsichtrat? Kommen Ihnen nicht wenigstens einmal am Tag Gewissensbisse ob Ihrer Handlungsweise als Christ? So haben Sie es jedenfalls geschafft, teilweise glaubwürdig zu klingen und Vertrauen zu erschleichen. Wenigstens, bis die meisten merkten, wie sie betrogen wurden. Aber keine Sorge, Deutsche sind noch friedlich und Sie haben ja das Instrument der Polizei, der Staatsanwaltschaft und des Verfassungsschutzes hinter sich. Dafür lohnt es sich doch, die Polizei von der Grenze abzuziehen und den Bauern die Traktoren klauen zu lassen.

 

Und dann noch die „mit“-regierende Partei der Linken, die brav wie ein Hündchen an der Leine mitmarschiert, um ja Posten und Pöstchen zu behalten. Dieser Partei können Sie wirklich hinwerfen was Sie wollen, die macht immer mit. Beispiele aus dem vormals Rot/Rot regierten Senat gibt es genug. Es ist schon widerlich!

 

Wann kommt Ihr Haupttotschlagargument? 40 000 Arbeitsplätze? Viele warten darauf! Nur von dem Lohn können sie bei der Knochenarbeit nicht mal leben. Beispiel Lufthansa: Natürlich bekommen die Neueingestellten den gleichen Lohn. Dafür müssen sie 10% mehr Stunden leisten und sind sozial nicht abgesichert. Sind Sie darauf stolz, wenigstens den Boden dafür vorbereitet zu haben? Und selbstverständlich wird immer noch 21 Jahre nach Mauerfall beim Lohn zwischen Ost und West unterschieden! Bekommen Sie als Ministerpräsident eines Ost-Bundeslandes eigentlich Bezüge nach Ost oder West?

 

Bei der Auswertung der Flugrouten habe ich mir mal ein paar überflogene Orte angesehen. Glauben Sie wirklich, dass sich z.B. in Ludwigsfelde irgendwer noch nach seinem Besuch in der Therme zur Erholung im Außenbereich hinlegen kann? Oder nehmen Sie die Campingplätze Ihres schönen Brandenburgs. Kaum ein Camper wird wohl in seinem lärmundämmbaren Wohnmobil länger als eine Nacht unter der Lärmschneise verbringen wollen. Nehmen Sie die Kliniken in Beelitz. Dort sind Menschen untergebracht, die Erholung dringend nötig haben. Stört Sie doch nicht – oder? Außenfilmaufnahmen in Babelsberg? Nicht Ihr Problem!

 

Viele dieser Einrichtungen wurden nicht angehört, weil sie ja nicht betroffen waren – nur Sie wussten es seit 1998 besser und haben geschwiegen! Welch ein groß angelegter Betrug! Und von diesen Beispielen gibt es Tausende!

 

Menschen, die von Ihrem Recht auf Darlegung ihrer Betroffenheit durch Tricks, Täuschung und Gewalt hinterhältig getäuscht wurden. Verbrieftes Recht einer Verfassung, auf die Sie einen Amtseid geschworen haben. Sie werden mehr Arbeitsplätze vernichten, als neue entstehen werden!

Ihr Problem ist, dass Sie zwar begriffen haben dieser Standort ist unmenschlich, aber aus machtpolitischen Gründen oder Starrsinn daran festhalten!

Die einzige Alternative, nämlich einen Deutschland-Standort Sperenberg, diese Alternative verstehen Sie in Ihrem kleinstaatlichen Begriffsdenken nicht. Und Ministerpräsidenten der anderen Bundesländer hängen ebenso an ihren Provinzvorstellungen und der Kleinstaaterei, die längst überholt ist. Jedes Bundesland hat leider immer noch seine Ansicht von der Bildungspolitik und lebt geistig in einer Zeit, als jeder Kleinstaat sein eigenes Zahlungsmittel hatte. Wollen Sie dahin zurück?! Dann benehmen Sie sich nicht so!

 

Wenn Sie es schon befürworten, dass Ihre Mitmenschen an Leib und Leben geschädigt werden, dann übernehmen Sie auch Verantwortung dafür! Ihr Lippenbekenntnis zur Entschädigungsfrage ist einfach nur blanker Hohn. Was soll der Einbau von Billigstlüftern, die jeglicher gültiger Bauordnung widersprechen? Wenn ein Herr Schwarz schon feststellt, dass 6000 Häuser nicht schallgedämmt werden können, dann ist es doch wohl eine Selbstverständlichkeit, diesen Bürgern ein anständiges Kaufangebot zu unterbreiten! Wer dafür sorgt, dass ein Flughafen an dieser Stelle entsteht, muss persönlich dafür zur Verantwortung gezogen werden! Ich hatte Ihnen ja schon mal geschrieben, dass bei einigermaßen funktionierenden Schallschutzmaßnahmen der Flughafen doppelt so teuer werden würde. Jetzt stellt sich auch noch heraus (was alle schon lange wussten), dass die Gutachten eines Herrn Prof. Jansen nur Gefälligkeitsgutachten waren und für die Bewertung von Gesundheitsgefahren völlig unbrauchbar sind! Für Sie, die Flughafengesellschaft sowie das Gericht reichte das aber aus. Ebenso wie die Zahl der Schaffung von 40 000 Arbeitsplätzen! Manipuliert, gefälscht, aber als Argument ausreichend und von Ihnen immer noch benutzt.

 

Wer wird hier endlich mal strafrechtlich wegen Vernichtung von Volksvermögen zur Verantwortung gezogen?! Sie sicherlich nicht, denn Sie werden zwar dafür bezahlt und scharen Gleichgeschaltete um sich, aber verantwortlich sind Sie natürlich nicht!

 

Mit unfreundlichen Grüßen,

weil zukünftig durch Menschen wie Sie an der Gesundheit geschädigt!

 

J. Nentwich

 


Sehr geehrter Herr Jürgen Nentwich,

 

haben Sie vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihr Interesse an "direktzu".

 

Bei unserem Angebot handelt es sich um eine öffentliche Kommunikationsplattform.

Bürger können sich hier mit ihren Anliegen und Fragen direkt an den Adressaten der Plattform wenden. Darüber, welche Beiträge beantwortet werden, entscheiden die Nutzer der Plattform anhand eines demokratischen Abstimmungsverfahrens.

 

Wir müssen nicht zuletzt aufgrund der Öffentlichkeit des Angebots darauf bestehen, dass bei der Formulierung der Beiträge unsere Allgemeinen Nutzungsbedingungen und Veröffentlichungsregeln eingehalten werden. Dies geschieht aus Rücksicht auf sämtliche Nutzer der Plattform.

 

Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir Ihren Beitrag aufgrund von Inhalten verleumderischer Natur nicht zur Abstimmung freigeben können.

Bringen Sie Ihren Beitrag in eine für eine Veröffentlichung entsprechende Form - diese betrifft vor allem den Teil nach den eigentlichen Fragestellungen. Achten Sie bei der Formulierung Ihres Anliegens auf einen freundlichen Umgangston, dann steht einer Veröffentlichung nichts mehr im Weg.

 

Sie finden Ihren Beitrag am Ende dieser E-Mail.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Moderations-Team